Close
Zahnärzte Datteln - Logo Kreise

Computergestützte Implantologie

Implantate als Zahnersatz sind besonders langfristige Versorgungsmöglichkeiten. Dabei schrecken viele Menschen vor den früher sehr aufwändigen Behandlungen zurück, die sich durch viele Termine beim Zahnarzt und Unannehmlichkeiten über Wochen ausgezeichnet haben.


Heute bieten wir eine moderne Behandlung beim Zahnarzt an: Durch die Arbeit mit NobelGuide können wir eine computergesteuerte Implantation ohne Skalpell anbieten. So sind nur wenige Zahnarzttermine für Sie nötig, weil die präzise Planung vorab oft ermöglicht, Implantate und Zahnersatz direkt in einem Termin einzusetzen – als Sofortversorgung mit neuen festen Zähnen.

Implantologie
Die zahnärztliche Implantologie ist ein integraler Bestandteil der Zahn-, Mund- und Kiefer-Zahnheilkunde und wissenschaftlich anerkannt. Die Implantate sind künstliche Pfeiler (Zahnwurzeln) aus Titan oder Keramik, die zur Verankerung für Zahnersatz (festsitzend wie Kronen und Brücken oder herausnehmbar wie Prothesen) oder auch zur Verankerung kieferorthopädischer Behandlungsgeräte eingesetzt werden. Mit Implantaten erzielen wir in unserer Praxis sehr erfolgreiche (über 98 %) langfristige und funktionelle Versorgungen. Besondere Kenntnisse zur Durchführung implantologischer Eingriffe haben wir seit 1984 durch entsprechende Aus- und Weiterbildung erworben. Damit qualifizieren wir uns heute als Spezialist mit einem breiten Erfahrungshintergrund für leichte wie anspruchsvolle Eingriffe. Selbstverständlich halten wir unsere Kenntnisse laufend auf dem Stand der neuesten zahnmedizinischen Entwicklungen.

Welche Vorteile bieten Zahnimplantate?

– Das Abschleifen gesunder Zähne für die Versorgung von Kronen oder Brücken kann vermieden werden.
– Mit Hilfe von Implantaten kann herausnehmbarer Zahnersatz sicheren Halt bekommen. Ein optimales und sicheres Kauen, Abbeißen und Sprechen wird dadurch ermöglicht. Vorhandener Zahnersatz kann verkleinert werden.
– Herausnehmbarer Zahnersatz kann bei ausreichender Zahl von Implantaten vollständig vermieden werden und damit festsitzender Zahnersatz eingesetzt werden.
– Durch Implantate können bei teilbezahnten Patienten auftretende starke Hebelkräfte durch lange Prothesensättel vermieden werden.
– Mit Implantaten können durch Parodontitis vorgeschädigte Restzähne geschont und stabilisiert werden
– Implantate können auch im sichtbaren Bereich beste ästhetische Ergebnisse erzielen. Ästhetik-Implantate können von natürlichen, gesunden Zähnen nicht unterschieden werden.

In unserer Praxis verwenden wir folgenden Implantat-Systeme:

– Nobel Biocare
– Straumann Implantate
– Dentsply Friadent

Implantation mit dem NobelGuide-System
Wir arbeiten mit NobelGuide, einem einzigartigen System mit vielen Vorteilen gegenüber der konventionellen Implantatbehandlung – computergesteuerte Implantation ohne Skalpell. Damit verringert sich die Zahl der Zahnarzttermine und die Behandlungszeit vor Ort. Wir können einen Großteil der Planung in Abwesenheit des Patienten durchführen. Dabei arbeiten wir so präzise, dass wir die Implantate einfach und sicher an der richtigen Position platzieren können. Bei dem chirurgischen Eingriff können die Implantate und oft auch die fertigen Zähne direkt eingesetzt werden. Die NobelGuide-Behandlung ist minimal invasiv und im Vergleich zu herkömmlichen Implantationsverfahren nahezu schmerzfrei. Ihr Vorteil: keine Wunden und kurze Genesungszeit. Mit NobelGuide können Sie idealerweise direkt nach der Behandlung wieder etwas essen. Eine Sofortversorgung mit neuen festen Zähnen ist möglich!

Behandlungsablauf: Zunächst wird eine Röntgenschichtaufnahme (CT) des Kiefers angefertigt. Mit einer speziellen Software wird aus den vielen Röntgen-Schnitten des CTs ein dreidimensionales, räumliches Bild erstellt. Dadurch wird die Knochensituation sehr präzise dargestellt – Genauigkeit 0,2 mm. Nerven und andere wichtige Strukturen lassen sich genau erkennen. Die Gefahr der Verletzung von Nerven, Zahnwurzeln der Nachbarzähne, der Kieferhöhle oder des Nasenbodens werden somit nahezu ausgeschlossen. Durch die dreidimensionale Planung werden die idealen Positionen der Implantate genau bestimmt. Mit Hilfe einer Operationsschablone können die Implantate dann ohne Skalpell und Naht sehr präzise und genau im Kiefer verankert werden.

Zahnärzte Datteln - Logo Kreise

Implantation mit dem All-on-4 Verfahren

Dank innovativer Implantatkonzepte haben heute viele Patienten die Chance auf Sofortversorgung mit festsitzendem Zahnersatz an einem Tag. Dies gilt vor allem für Patienten mit zahnlosem Kiefer bzw. nicht erhaltungswürdiger Restbezahnung. Diese Patienten können mit der All-on-4-Methode professionell behandelt werden.

– Innovative Technik
– spezielle Implantate,
– Erfahrung und Spezialisierung des Behandlers,
– Präzise Planung und sorgfältige Vorbereitung (Nobel-Guide Technik)

machen es möglich, Sie innerhalb weniger Stunden mit festsitzendem Zahnersatz (feste Zähne an einem Tag) zu versorgen. Diese Grundlagen versprechen ein optimales, ästhetisches und funktionelles Ergebnis.

Zahnärzte Datteln - Logo Kreise
Knochenaufbau

Aus unterschiedlichen Gründen kann das Knochenvolumen bei Patienten abbauen, beispielsweise nach einer Zahnextraktion
(wenn Zähne gezogen wurden oder ausgefallen sind).

Um ein Implantat anzubringen, muss eine gewisse Knochenbasis vorhanden sein. Dazu ist oft der Knochenaufbau nötig. Wir bieten Ihnen unterschiedliche Verfahren der modernen Behandlung zum Knochenaufbau an, die wir in unserer Praxis durchführen können: Bone-Splitting, Blocktransplantate, die Khoury-Technik, der Knochenaufbau mit Membranen oder der Sinus-Lift.


Knochenaufbauten dienen der Wiederherstellung von verloren gegangenem Knochenvolumen. Häufig tritt nach Zahnextraktionen innerhalb von wenigen Monaten bis Jahren ein massiver Knochenabbau ein. Will man die nach der Zahnextraktion entstandene Lücke mit einem Implantat schließen, ist dies oft nicht ohne Knochenaufbau möglich. Taschenbildung oder Entzündungen im Bereich des Weichgewebes am Implantat könnten sogar zum Verlust desselben führen. Um diese Probleme zu vermeiden, muss die äußere oder innere Knochenwand mit körpereigenen oder künstlichen Knochen aufgebaut werden. Hierfür bieten sich abgestimmt auf den jeweiligen Knochendefekt mehrere Verfahren an:

Beim Bone-Splitting wird der Kieferknochen längsgespalten und aufgedehnt. In diesen Spalt wird nachträglich Knochensubstanz zur Verbreiterung des Kiefers eingesetzt. Ein großer Vorteil: Implantation und Knochenregeneration erfolgen in einer einzigen Operation.

Bei größeren Knochendefekten besteht die Möglichkeit mit transplantierten Eigenknochenblöcken entsprechender Größe — sogenannte Blocktransplantate — den Kieferkamm in dem zur Implantation erforderlichen Ausmaß wieder aufzubauen. Als Spenderregionen kommen im Mund das Kinn und die Weisheitszahngebiete in Frage. Bei größerem Knochenbedarf ist es möglich, Knochen aus der Hüfte zu verwenden. Die Blocktransplantate werden mit speziellen Schrauben an den Kieferknochen angeschraubt und heilen innerhalb von vier Monaten vollständig ein. Anschließend können in den jetzt ausreichend vorhandenen Knochen Implantate in der erforderlichen Postion und Stärke eingesetzt werden.

Bei dem Knochenaufbau mit Khoury-Technik (nach Prof. Dr. Khoury) wird die Kontur des aufzubauenden Knochens mit dünnen Knochenplättchen aus dem Kieferwinkelbereich aufgebaut. Bei großen Knochenaufbauten verwenden wir in den meisten Fällen diese Technik.

Beim Knochenaufbau mit Membranen wird der zu schmale Knochen mit gemahlenen körpereigenen oder künstlichen Knochen aufgebaut und dann mit einer resorbierenden oder nicht resorbierenden Membran abgedeckt. Die Einheilung dauert vier bis neun Monate.

Machmal kommt es im Seitenzahngebiet des Oberkiefers nach Zahnverlust im Laufe der Zeit zu einem extremen Verlust an Kieferknochenhöhe. Um bei dieser Situation Implantate mit einer Mindestlänge von 10 mm vollständig im Knochen verankern zu können, muss neuer Knochen aufgebaut werden, was durch den sogenannten Sinuslifterreicht werden kann. Die Kieferhöhle (Sinus) ist mit einer dünnen Schleimhaut ausgekleidet. Durch ein seitliches Knochenfenster wird diese Schleimhaut vom Kieferhöhlenboden gelöst und nach oben verdrängt (Lift), worauf der entstandene Hohlraum mit eigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt wird. Eine Restknochenhöhe von mehr als 3 mm ist ausreichend für eine primäre Stabilität von eingesetzten Implantaten, so dass Implantation und Sinuslift in einer Operationssitzung durchgeführt werden können. In vielen Fällen ist die Knochenhöhe jedoch geringer, so dass ein zweiphasiges Vorgehen erforderlich wird: Bei der ersten Behandlung wird der Knochenaufbau in der Kieferhöhle durchgeführt, worauf nach einer Ausheilungszeit von sechs bis neun Monaten in einer zweiten Operation das (die) Implantat(e) eingesetzt werden.